home sweet home

31. Mai 2012

eigentlich bin ich viel zu aufgeregt noch irgendwas zu schreiben aber muss noch ca. 3 h warten bin mein verspäteter Flug abhebt. 6 einhalb Monate sind schon wieder vorbei, es ging viel zu schnell. Good times are going by faster, true story !!!

Anyways es gibt noch ein paar Bilder und Dank an alle die das hier gelesen haben. Wem es nicht gefallen hat selber schuld.

Mein lezter Stop war in Kitchener bei Eri und Mizi, meine Verwandten (Tante von meim DAD). Dort wurde ich, vorallem kullinarisch, verwöhnt. Im großen und ganzen ein gelungener Abschluss einer gelungenen Reise.

Die beste Zeit meines Lebens verbrachte ich ich in Kanada ich hoffe es geht so weiter. Unglaubliche Menschen kennengelernt unvergesslich viel erlebt und vorallem dazu gelernt.

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witziges Schaufenster in Detroit

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links Kanada, rechts USA

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ich habs gesehn !!!! Wooooooooohoooooooooooooooooooo

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ich habs gegessen !!! yummmmii

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ICHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH  !!!!



strong stronger landscaper ….

20. Mai 2012

oder wie Familie Eichele sagen würde “hart, härter, Landschaftsgärtner”. Geglaubt hab ich des denen ja immer aber so wirklich erfahren konnt ich das bisher nie. Gestern allerdings hatte ich mein ersten und vermutlich auch letzten Tag als Landschaftsgärnter in Montreal. Mein Couch surfer host arbeitet mit ein paar Portugisen zusammen und hat mich gefragt ob ich ein bisschen Geld dazu verdienen will. Zu sowas sag ich natürlich nicht nein, vorallem weil das Geld so langsam Knapp wird. Also um sechs Uhr aufgestanden (Wow, zuu dieser Zeit bin ich das letzte mal vor 2 Monaten aufgestanden), Sachen gepackt und los. 3 Anhänger und ca. 2000 Schupkarren voll mit Erde später, wusste ich das Sprichwort mehr zu schätzen. Es war gutes Geld für harte Arbeit und gleichzeitig eine gute Erfahrung.

Jetzt mal ein kleiner Rückblick von meiner Tour nach Montreal.

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Das hier ist Winnipeg, glaube ich, dort war ich für zwei Tage. War sehr interessant weil ich dort meine Campingausrüstung ausprobiert habe und ich muss gestehen es war eine scheiss Idee einen Schlafsack zu kaufen der nur bis +10°C warm hält. Auch wenn es Tagsüber dort gute 25 °C hatte, fiel die Temperatur nachts um fast 20 °C und somit war es in meinem nicht sehr guten Zelt affenkalt. Einschlafen wollte ich mit einem T-shirt und Boxershorts an, geendet hat es dann, dass ich meine Jeans, zwei Pullies und meine Socken angezog und immernoch gefroren hab. Gegen ca. 5 Uhr morgens wurde es jedoch etwas angenehmer und ich konnte wenigstens ein paar Stunden schlafen.

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Zwei laib Brot, Nutella, “Gsels”, Wurst und Dip so sah mein Frühstück, Mittagessen und leider auch Abendessen die meiste Zeit auf meiner Reise aus.

Ach ja nach Regina, was wirlich nicht sehr toll war bin ich für zwei Tage in Winnipeg geblieben, es war schön dort aber hat bisschen genervt, dass ich alleine war, ne Stadt besichtigen ist immer besser zu zweit, hatte dennoch ne gute Zeit dort.

Danach bin ich über Nacht nach Thunder Bay gefahren, dort gibt es genau garnichts außer einer riesen Mall, die sozusgen die Stadt ist. Es war keine gute Idee dort auszusteigen, weil es furchbar Langweilig war.

Ich war gottfroh als ich endlich in Montreal angekommen bin, endlich wieder eine Stadt in der ich für ne weile bleiben kann und endlich wieder ein anständiges Bett, es war wirklich wieder nötig, nach 3 Tagen ohne richtigen schlaf.

Pahh ich könnt soviele Geschichten von den Busfahrten erzählen, es war verrückt wie die Sau, ich lass es lieber mal werd bei Gelegenheit persönlich darüber berichten. Für mich war die Busfahrt doppelqualvoll weil ich ziemlich die ganze Zeit krank war. Zuerst plagte mich eine Erkältung und später Magenprobleme von irgendwelchem schlechten Essen, es war wirklich kein Spaß, das witzige daran ist ich kann sagen ich wurde auf der Busfahrt krank und gleichzeitig am ende wieder Gesund. Brauchte vielleicht noch ein Tag in Montreal um wieder komplett fit zu sein aber dann ging es mir wieder gut. Die letzte Busfahrt von Thunder bay nach Montreal dauerte geschlagene 26 Stunden, mehr als einen ganzen Tag im Bus ich bin fast durchgedreht.

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jetzt bin ich gerade hier. Montréal ist es geworden, der östlichste Punkt meiner Reise vermutlich. Die erste Nacht habe ich günstig im backpacker Hostel verbracht und danach habe ich mich dazu entschlossen Couchsurfing auszuprobieren. Erstens weil es so viel billiger ist und zweitens weil ich dann nicht mehr alleine bin und ehrlich gesagt es könnte nicht besser sein. Mein host ist der absolute Wahnsinn, alle denken wir sind Brüder und er kümmert sich um mich als wären wir Kumpels seit dem Kindergarten. Jeder Tag hier ist einfach nur der Hammer.

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this is how we roll. Yeahhhhhh !!!!!!!

Werd hier wahrscheinlich noch bis Montag bleiben und mich dann auf den Weg zur Verwandschaft in Kitchener machen. Freu mich schon Eri und Mici wieder zu sehen.

REGINA what a shitehole

11. Mai 2012

fuckin hell, heute morgen bin ich nach 12 h Bus fahrt in Regina angekommen.

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Ich hab ja ehrlich gesagt nicht viel erwartet aber was ich hier dann gesehen hab hat meine Erwartungen erneut untertroffen. Das Kaff ist fast doppel so groß wie Heilbronn aber hier ist der Hund ganz tief begraben. Ich bin froh wenn ich jetzt wieder in den Bus steigen darf. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht viel geschlafen hab bzw. ein bisschen Halsschmerzen hab aber wirklich genossen hab ich die Zeit hier nicht. Das Wetter war abgesehen vom Wind ganz angenehm es hatte so ca. 15 °C.

Erstmal haben sie hier an der Busstation richtig beschissene Schliesfächer die man nur einmal öffnen kann, bzw mann muss nochmals bezahlen wenn man es wieder schließen will. Dann musste ich erstmal 20 min durch die Stadt irren um einen Lebensmittelladen zu finden, selbst die Einheimischen kennen sich hier glaube ich nicht aus. Nachdem ich dann etwas im Magen hatte hab ich dort in “Downtown” einen Tee getrunken und binn dann bisschen rumgeskated. Dann wollte ich ins Hallenbad bzw. in den Kraftraum gehen um zumindest mal zu duschen nachdem die Frau aber 30 $ von mir wollte hab ich mir das nochmal anders überlegt und bin dann wieder was essen gegangen. Außerdem hat es eine Stunde gedauert bis mir endlich jemand sagen konnte wo ich denn einen giftshop finden kann damit ich wenigstens der Regina was mitbringen kann wo auch Regina drauf steht. Hatte am ende sogar glück gehabt weil ich 5 min bevor der Laden zu gemach hat dort angekommen bin.

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Gegen Abend wurde das Wetter ganz angenehm, weil der Wind nachgelassen hat somit konnte ich noch ein bisschen draußen die Sonne genießen. Die Dusche musste etwas provisorischer in dem Waschbecken an der Greyhound station ausfallen. Morgen jedoch sollte ich was finden. Mein Bus fährt demnächst los in Richtung Toronto, ich werde aber in Winnipeg morgen früh aussteigen und mir ein plätzen suchen um ein wenig ordentlichen schlaf zu bekommen. Danach werde ich Winnipeg sight seeing rocken und dann schauen ob ich abends wieder weiter fahr oder über Nacht dort bleibe. Werde ich morgen spontan entscheiden.

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auf dem nächsten Bild seht ihr all mein Hab und Gut :)

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und jetzt noch ein paar Bilder von Calgary, schaut auch in Facebook da hat die Ashlyn ein paar Bilder hochgeladen

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leaving Calgary

10. Mai 2012

jetzt wirds spannend. Heute Abend werd ich in den Bus in Richtung Toronto steigen. Laut der Busagentur dauert die fahrt nach Montreal 2,5 Tage, sprich 60 Stunden Bus fahrt, hört sich gut an oder ? Ich werde mir allerdings für etwas mehr Geld den 7 Tages discovery pass kaufen mit dem ich dann beliebig oft ein und aussteigen kann. Somit werde ich versuchen immer in der Nacht zu fahren und am Tag die Zeit in irgendwelchen Städten verbringen.

Ich denke mein erster Stop wird in Regina sein, das ist ne Stadt in ziemlich zentral Kanada, gleichzeitig auch die Hauptstadt von Saskatchewan. Bis dort hin sind es ca. 12 stunden. Mein Bus fährt um 12 Uhr heute Nacht los somit werde ich dort morgens irgendwann ankommen.

Wann ich das nächste mal von meinen Erlebnissen berichte kann ich momentan nicht genau sagen weil es darauf ankommt wo ich die nächsten Tage verbringen werde.  Außerdem kann ich gerade keine Bilder hochladen, weil meine Kamera schon in meinem perfekt ausgefüllten Rucksack vergraben ist, wäre zu viel aufwand das alles wieder heraus zu suchen.

Noch ein paar Worte zu den letzten Tagen in Calgary. Ich habe hier bei meinen Verwandten 4. Grades gelebt und wurde (auch ohne Küche) rundum versorgt. Sogar ein eigenes Zimmer hatte ich, mit einem unglaublich bequemen Bett, fast wie zuhause. Tagsüber habe ich einmal eine Radtour durch einen nahegelegenen Park gemacht und die restliche Zeit war ich in der Stadt zum skateboard fahren oder nur zum die Stadt besichtigen. Um ehrlich zu sein kann man in Calgary nicht wirklich viel machen, somit war es gut, dass die Leute die mich beherbergten viel mit mir unternommen haben. Mit unternommen, meine ich größtenteils Party machen.

Banff farewell !

6. Mai 2012

nachdem ich nun schon zwei Tage länger hier in Banff hause als eigentlich geplant war wird für mich nun wirklich zeit weiter zu reisen. Immerhin hab ich noch ca. 4500 km vor mir. Heute um ca. 1 Uhr werde ich von der Tochter von bekannten nach Calgary gebracht, dort kann ich dann auch für die nächsten paar Tage schlafen. Außerdem habe ich mitlerweile auch ein Zelt, einer meiner Zimmerkollegen ist nach Jasper gefahren und wollte sein Zelt loswerden und ich dachte mir, dass es nicht schlecht ist ein Zelt zu haben. Wenn ich jetzt noch irgendwo einen Schlafsack finde werde ich wohl ein paar Tage in der Wildnis verbringen.

Banff ist wie schon erwähnt ein seltsames Dorf, es kommt alles darauf an mit wem man die Zeit dort verbringt, denke ich. Ich habe ziemlich coole Leute hier getroffen mit denen ich viel unternommen habe, somit hatte ich eine sehr gute und erlebnisreiche Zeit hier im kleinen Banff. Am Freitag sind wir bei gutem Wetter losgezogen um un die Bow Falls anzuschauen, prinzipiell sind es nur ein paar Stromschnellen die hier im durch das Ort fließen.

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Abends sind wir dann ins Kino gegangen und haben und “The Avengers” in 3D angeschaut, danach noch in die Bar im Hostel und den Abend ausklingen lassen.

Gestern wollten wir nur ein bisschen skaten gehen und das Wetter geniesen auf unserem Weg zum skatepark verliefen wir uns jedoch und landeten auf einer Insel auf der wir dann ein wenig abgehangen sind. Danach hatten wir ein paar Timbits bei Timi Ho und anschliesend Abendessen im Hostel. Gegen Abend sind wir dann noch für ein Bier nach Downtown gegangen.

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Jetzt mach ich mich noch auf den Weg ein Weinpresent zu kaufen um dann die nächsten Tagen bei Verwandten zu verbringen.

Hier noch die Strecke die ich heute hoffentlich zurück legen werde. Sieht man die ganze Kanada Karte ist es ein Katzensprung :)

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beautiful Banff

3. Mai 2012

Banff ist jetzt mal so richtig Kanada, zumindest gibts es hier Mülleimer die Bären sicher sind und wo Bären sichere Mülleimer sind gibt es bestimmt auch Bären. Bisher habe ich aber noch keine gesichtet, schade eigentlich.

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Jedenfalls hab ich heut mal ne Wanderung unternommen so richtig wie man des früher immer gemacht hat, Essen gekauft, Rucksack gepackt und losgezogen. Ich wusste zwar nicht so richtig auf welchen Berg ich den wandern wollte aber es ist glaube ich bei der Auswahl auch egal. Letztendlich bin ich dann auf den Sulphur Mountain hochgelaufen.

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Von meinem Hostel aus hab ich ca. 3 h gebraucht war eigentlich ne ganz gute Zeit denk ich. Wollte eigentlich länger brauchen aber als ich an der Schneegrenze angekommen bin hat sich die Möglichkeit nicht mehr ergeben ein geeignetes plätzechen zu finden. Mit meinen guten Winterschuhen war es auch überhaupt kein Problem die steigung auf nassem Schnee zu laufen. Wanderschuhe werden völlig überbewertet !!!

Oben angekommen war ich dann auch ziemlich fertig, runter hab ich dann die Gondel genommen weil meine Füße kalt und nass waren. Danach bin ich ins Banff Center gegangen um ein bisschen sport zu machen und dann noch im hot tub zu chillen, im großen und ganzen ein gelungener Tag.  Am Tag davor bin ich mehr oder weniger planlos in der Stadt rumgelaufen und anschließen mit zwei kumpels  in der Tiefgarage skaten gegangen. Die Abnede hier sind auch immer ziemlich witzig.

Außerdem bin ich gerade mit Freunden aus Calgary im Kontakt bei denen ich dann auch schlafen kann wenn ich dort bin. Ich werde noch zwei Tage länger hier bleiben weil dann werde ich sogar direkt dort hin gefahren.

Als ich da oben auf dem Berg war hab ich auch rausgefunden wie weit ich ungefär von meinen nächsten Zielen entfernt bin. Berlin ist zwar nicht genau mein Ziel aber ich zähl das mal als Deutschland.

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So und jetzt noch ein Bild von dem Kaff in dem ich Leb. Am anfang hats mir hier eigentlich ganricht gefallen aber jetzt wo ich Kumpels hier hab ists eigentlich ziemlich cool hier. Eltern des wär auch was für euch, da könntet ihr mindestens zwei Wochen lang jeden Tag auf einen anderen Berg wandern.

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Ach ja und die Tiere hier laufen auch einfach so überall rum hier steht zum Beispiel ein Reh einfach bei jemand im Garten rum. Haha wenn ich schon von Rehen erzähl muss ich auch erwähnen, dass ich hier schon einen Elch burger hatte der ziemlich köstlich war.

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Hot springs, Banff

1. Mai 2012

in den letzten Tagen bin ich vom westlichsten Teil Canadas in sagen wir mal den mittleren Teil von Canada gereist.

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Es waren insgesamt glaube ich etwas mehr als 1100 km, in Europa würde man bei so einer Strecke mindestens in drei verschiedenen Ländern sein. Allerdings bin ich nicht alles an einem Stück gereist. Wir sind am sonntag Abend von Tofino mit dem Bus und der Fähre nach Hause gekommen, haben meine letzte Nacht in Vancouver gefeiert und montag Nachmittag gings dann für mich auf die 10h Autofahrt von Van nach Banff. Dabei wurde sogar die Uhr umgestellt was ich ziemlich lustig finde.

Noch ein paar Worte zu Tofino. Es war sehr intressant dort gewesen zu sein, einfach weil es weit weg von jeglicher Zivilisation ist und es dort bestimmt unglaublich schön sein kann. Jedoch hatten wir das Pech, dass es die zwei Tage die ganze Zeit geregnet hat so sah der schöne Strand an dem man normal halb Nackt rumliegen kann nicht wirklich verlockend aus. Dennoch haben wir uns entschlossen ein Bootstour zu den beliebten Hot springs zu machen. Hot Springs sind natürlich heiße Quellen, die ihre wärme durch einen natürlichen Wasserkreislauf in der Erde bekommen. Das Wasser dort hat so um die 40 °C teilweise schon zu heiß. Dann gibt es dort immer so kleine Nieschen in die man sich reinlegen kann und sich prinzipiell wie in einem Hot tub fühlt. Es war ganz interessant vorallem weil man um dort hinzukommen erstmal 1,5h mit dem Boot fahren und dann noch 2km durch den Regenwald laufen muss.

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Zusammenfassend war es cool mal dort in der Stadt gewesen zu sein aber so wirklich der ultrakracher war es doch nicht, vorallem wenn man bedenkt wie teuer es war. In Tofino selbst war an dem Tag die “box parade”, keine Ahnung warum aber scheinbar verkleiden sich dabei alle mit Boxen und ziehen durch die Straßen. Verrückte Leute.

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Sonntag abend haben wir uns dann noch mit ein paar alten Arbeitskollegen getroffen und den letzten Abend gefeiert. Montag Morgen haben Roman und ich dann unser Apartment aufgeräumt und unser ganzes Zeug gepackt. Ich wurde dann so gegen 2 Uhr Nachmittags abgeholt und bin mit zwei Mädels nach Banff gefahren. Hier wohn ich jetzt für 2 Nächte im Hostel und dann bleib ich wahrscheinlich noch eine Nacht und mach mich dann auf den Weg nach Calgary.

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Tofino, ride to Banff

27. April 2012

aloa, ich bin hier gerade im schönen Tofino, auf Vancouver island. Alleine die Reise hier her war schon ein Erlebnis. Mit dem öffentlichen Bus haben wir ca. 1,5 h zur Fähre gebraucht, die uns dann in der gleichen Zeit nach Nanaimo auf der Insel gebracht hat. Dort haben wir Romans Frundin Lisa mit A (Alisa) getroffen und sind dann zusammen mit ihr in den Greyhound bus gestiegen der uns mit zwischenstop in Port Alberni nach Tofino gebrach hat.

Bei unserem Halt in Port Alberni ist uns aufgefallen, dass wir mal nach einer Unterkunft in Tofino schauen sollten. Dabei hat sich herausgestellt, dass es in einem Kaff, ungefär so groß wie Neipperg, garnicht so einfach ist Unterschlupf zu finden. Die ersten 3 Hotels die ich an der Leitung hatte waren restlos ausgebucht, glücklicherweise hatten wir beim 4. Versuch glück und fanden eine relativ günstige Beherbergung für zwei Nächte. Wie sich jedoch herausstellte war es garnicht so einfach, das abgelegene, private Haus in dem wir gebucht haben zu finden. Ausgrüstet mit Lebensmittel und Getränken versuchten wir dann von der Innenstadt zu unserem Hotel/Bed and Breakfast zu laufen. Doch schon befor wir die innen”stadt” verlassen haben fingen wir an zu trempen und bekamen auch von einem “intressanten” Mutter Kind duo einen ride direkt vor unsere Haustüre. Dort angekommen machten wir es uns erstmal zum deutschen Vesper gemütlich.

Geplant war eigentlich die Hot springs ca. 40 km nördlich von der Insel anzuschauen, als wir aber herausgefunden haben, dass uns das über 100 $ kosten würde werden wir vermutlich eher den alternativ plan ziehen und surfen lernen. Hört sich verrückt an aber scheinbar ist hier surfen viel besser als in Hawai. Zugegeben bei den Wetterbedingungen (ca. 15 °C) ist mir zwar nicht so ganz nach Surfen zu mute aber es gibt wirklich leute die sich das antun. Wir werden sehen was passiert. Jetzt ist erstmal Zeit fürs Bett.

Hier könnt ihr euch noch ein paar Bilder von der Fähre anschauen. Was leider nicht zu sehen ist, ist der Wind der auf dem Sonnendeck wehte. Es war teilweise echt angsteinflösend, besonders ganz vorne auf dem Schiff, ich frag mich wie Leonardo DiCaprio und Kate Winslet das da auf der Titanic ausgehalten haben.

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Es geht sogar noch weiter mit good news. Ich habe einen ride nach Banff gefunden. Am Montag um halb 2 werde ich abgeholt und fahre mit zwei anderen nach Banff. Letztendlich hätte ich sogar noch die wahl geahbt nach Lake Louise zu fahren, jedoch klappt das nicht ganz mit dem aufenthalt in Tofino von dem her ist mir Banff ganz recht. Wird zwar etwas teurer als gedacht, da die Fahrerin das Auto nur gemietet hat aber zumindest muss ich nicht mit dem Bus fahren und von Banff bin ich mir sicher komm ich einfacher weg als von Vancouver nach der Winterseason.

Wie die Zeit vergeht …

25. April 2012

Ich kanns ja garnicht so richtig fassen aber scheinbar ist die Wintersaison für mich schon wieder vorbei. Dabei fühlt es sich so an als hätte ich gestern angefangen dort zu arbeiten. Nicht das mir mein Job riesen Spaß gemacht hätte aber gute Zeit muss ich zugeben vergeht einfach zu schnell. Selbst als Tellerwäscher kann ich sagen habe ich die Zeit auf Mt. Seymour genossen besonders die Menschen die ich dort getroffen habe werden für immer in meiner Erinnerung bleiben. Es war denke ich die beste Zeit meines Lebens bisher. Nichtsdestotrotz geht es für mich jetzt weiter oder wenn man so sagen will erst richtig los. Doch vorher will ich noch ein paar Worte zu den letzten paar Monaten und das Ende meiner zwei Jobs verlieren.

Wenn ich so zurückblicke bemerke ich erst wie lange es denn schon her ist als ich das letzte mal hier rein geschrieben hab, das war Seattle und das ist ja nun wirklich schon Jahrhunderte her. Ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen. Nun ja arbeitstechnisch hat sich auch um ehrlich zu sein nicht so viel geändert ich war bis zum letzten Tag Dishwasher und habe es leider (noch) nicht zum Millionär geschafft. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich mehr verdient habe als die meinsten Snowboard Lehrer, da ich einfach gesicherte Stunden hatte und geregelte Arbeitszeiten. Das soll nicht heisen, dass ich gerne Teller gespühlt habe aber rückblickend war es vielleicht garnicht das dümmste in Food & Beverage zu arbeiten. Außerdem wäre, hätte ich nicht im Restaurant gearbeitet, der großteil meines Geldes für essen drauf gegangen. Snowboardtechnisch war ich zwischenzeitlich auch viel unterwegs, bin mir gerade überhaupt nicht sicher was ich schon alles erzählt habe und was nicht. In der Kurzfassung: 2 x Big White, 1 x Hemlok, 1 x Silver Star, 1 x Revelstoke, 1 x Mt. Baker, 1 x Whistler. Ich weis die Namen sagen euch alle nichts aber es ist gut für mich zu wissen was ich noch erzählen sollte. Nun ja wichtig sind auf jeden fall die zwei Trip nach Big White. Wie der Name von dem Skigebiet schon sagt ist es groß und auch ziemlich weiß dort. Es ist ca. 50 km von Kelowna entfernt und somit ca. 6 h von Vancouver, als wir das erste mal dort waren ging ich mit Leuten von unserer Abteilung für zwei Tage. Den Skipass dort bekamen wir umsonst weil wir bei Mt. Seymour gearbeitet haben, was die kosten zumindest etwas gesenkt hat. Das Skigebiet ist wirklich sehr sehr gut, es hat alles was man braucht und auch wenn sich das komisch anhört aber befor ich dort war habe ich nie verstanden warum manche Menschen denn immer unbedingt in den Wäldern fahren wollen. Nachdem ich aber dort ca. 50 cm unberührten Schnee gefahren bin wurden mir die Augen geöffnet und ich lernte das zwiespältige fahren zwischen den Bäumen zu schätzen und hatte unendlich viel spaß dabei. Bis dahin das beste Skigebiet in dem ich je war. Nach den zwei Tagen fuhren wir noch ein Tag in Silver Star, was leider eine große Enttäuschung war, denn dort war nichts mehr von dem pulvrigen powder mehr zu sehen und nur noch vereiste gefühlt 300% steile Buckelpisten. Es war ein schade aber dennoch hatten wir im großen und ganzen einen guten Trip. By the way Hemlok, Mt. Baker und Whistler waren nur Tagestrips also nicht so spannend. Der andere große Trip war einfach unbeschreiblich. In einem gemieteten Auto zog ich mit 4 Iren los, erstes Ziel war erneut Big White wie schon meine ersten zwei Tage dort waren auch die nächsten letzten zwei wunderschön und immernoch bis dahin das beste Schnee erlebnis in meinem Leben.

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Wir dachten es kann einfach nicht besser werden. Doch dann machten wir uns nach dem zweiten Tag auf den weg um nach Revelstoke zu kommen. Revelstoke ist ein kleines Kaff ähnlich groß wie Neipperg und gefühlte 400000 km weg von der Zivilisation alleine dort hin zu kommen ist ein Abenteuer. Jedoch hatten wir Glück, wir erwischen einen der wenigen Tage an denen die Strße offen war um dort hin zu kommen. Von 7 Tage der Woche ist die Straße mindestens 3 Tage nicht befahrbar, entweder wegen umgefallenen Bäumen oder Lawinen auf der Straße oder was sonst noch so aus der kanadischen Wildnis die Straße blockieren kann. Jedenfalls haben wir es geschafft und es hat sich gelohnt, es ist wie wenn man keinen Kuchen kennt als erstes bekommt man einen “Marmorkuchen” (Big White) und man denk “pooooooooar das ist das beste Gebäck der Welt” aber dann kommt jemand zwei Tage später und bringt die perfekte schwarzwälder Kirschrote (Revelstoke).

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Zwei unglaubliche Tage es war für mich das Beste erlebnis auf dem rutschigen Brett unter meinen Füßen, der pulvrigste leichteste unbrerührteste Schnee den ich je gesehen habe. Zum ersten mal wurde mir klar wo und vorallem wie die Profisnowboarder ihre Filme machen. Es ist wirklich schwer das Gefühl zu beschreiben wenn man eine unberührte Piste mit ca. 30 cm pulvrigem Schnee hinunterbraust. Selbst auf der Heimfahrt, ca. 10h, konnten wir nicht aufhören jedes kleine Detail des Berges zu kommentieren.

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Revelstoke an sich ist ein relativ neues Skigebiete es wurde erst vor 5 Jahren geöffnet und wird in naher Zukunft vorraussichtlich das Beste und größte Skigebiet in Canada werden, es hat schon jetzt den größten Höhenunterschied, man kommt von 500 auf ca. 2800 m. Einfach unglaublich.

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Okay genug geschwärmt! Wir liesen die Saison natürlich mit ein paar guten Partys ausklingen und hatten viel Spaß an der Feierei und dem unbeschwerten beisamen sein. Letztendlich ist es irgendwie traurig, dass nun jeder seinen eigenen Weg geht.

Langweilig war es mir aber nicht zu sehr nachdem ich nicht mehr bei Mt. Seymour gearbeitet habe, dann ich konnte ja immernoch die Hollister Menschen ärgern. Eigentlich arbeitetete ich dort fast jeden Tag nachdem ich auf dem Berg nichts mehr zu tun hatte. Es war ein ziemlich gutes Gefühl sehr viel Freizeit zu haben aber trozdem noch ein gutes Gewissen, dass man zumindest irgendwas tut. Zum schluss muss ich auch zugeben hat mir die Arbeit dort sehr viel Spaß gemacht egal wieviel ich über den Laden gelästert habe irgendwie sind mir die Leute dort doch ein wenig ans Herz gewachsen, so war ich heute nach meinem letzten Tag wirklich traurig nicht mehr dort arbeiten zu dürfen. Zu meinem Abschied habe ich den Leuten dort RitterSport, Toblorone und Tofifee gekauft da haben sie sich auch gefreut.

Nun und von jetzt an bin ich offiziell Arbeitslos. Somit kann das Abenteuer beginnen. Ein bisschen hat es auch schon begonnen, letzten Freitag habe ich mir ein Motorrad gemietet und habe mich mit Stephen zu einer Tour verabredet. An dieser Stelle nochmals danke Vater für deine Kreditkarte meine fake Kreditkarte wollte mich kein Motorrad ausleihen lassen.

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Jedenfalls suchte ich mir den wohl besten Tag dafür aus es war wunderschöner Sonnenschein, was für Vancouver nicht gerade normal ist. So trafen wir uns am Kitselano beach und fuhren an der Küste entlang ca. 50 km südlich nach White Rock. Dort genossen wir dann noch ein bisschen den Blick aufs Meer und kehrten dann anschließend auf ein Bier bei Stephen ein. Für Dinner waren wir bei seinem Bruder Joe und seiner Frau eingeladen es gabe lecker Chilli und ein Glas Wein. Je später der Abende wurde je unsicherer fühlte ich mich nach Hause zu fahren und so nahm ich das Angebot an bei Joe im Gästezimmer zu schlafen. Das Motorrad musste sowiso erst am nächsten Tag wieder zurück sein. Abends zeigte uns Joe Bilder von seinem Deutschland Trip, da habe ich mich gefühlt wie ein Tourist, das war ganz witzig. Jedenfalls hat mich dann Stephen am nächsten Tag wieder nach Vancouver begleitet und ich brachte das gute Motorrad, glücklicherweise ohne jegliche Schäden, wieder zur Vermietung zurück. Hier mal ein kleiner Ausblick aus Joes Esszimmer, sowas sehen die wenn die Frühstücken :)

Ach by the way hab ich denen gesagt, dass ich versuchen werde meine Eltern zu animieren mal für ein paar Tage dort hin zu kommen, also könnt ihr schon mal anfangen zu planen wann ihr denn Stephen und Joe sehen wollte Eltern :) Es ist wirklich schön dort ihr werdet es nicht bereuen (und nehmt mich bitte mit dann )p1020208.jpg

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der kleine Garten von der Dachterasse aus.

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und natürlich wie kann es anders sein die zwei deutschen Kutschen vor der Haustüre. Ach und die Verwandschaft wer von meiner Familie es nicht weis ist überigens so Opa Motzs Vater war Bruder zu Stephen und Joes Opa also ganz schön entfernt trozdem sehr nett, dass sie mich dort so freundschafltich empfangen haben.

Nun nur noch kurz zu meinen weiteren Plänen. Ich will von Vancouver am 30. April abhauen wie genau ich das anstell steht bisher noch in den Sternen aber bin gerade guter dinge, dass ich jemand finde bei dem ich mitfahren kann. Über s Wochenende wollen Roman und ich nach Tofino auf Vancouver Island gehen sehr schöne Surfer Stadt anscheinend.

Es wird jetzt wieder regelmäßiger etwas hier drin geben also seit gespannt :)

Seattle

2. März 2012

Erzählen kann ich leider nicht viel, muss in 20 Minuten aus dem Hostel raus, dafür gibts aber einige Bilder.

Ich bin gerade auf einem zwei Tagestrip in Seattle mit einer Freundin aus Frankreich. War ne ziemlich spontane Entscheidung hier her zu fahren, hat sich bisher aber auf jeden fall gelohnt. Heute werden wir ein bisschen nach außerhalb fahren wo wir dann hoffentlich das ein oder andere günstige Kleidungsstück erwerben können.

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